Ernährung – was tut mir gut, was nicht und wieso und was soll ich überhaupt essen…

Eine gesunde und ausgewogenen Ernährung sollte immer einen hohen Stellenwert in unserem Leben haben. Angemessenes, ausgewogenes und regelmäßiges Essen unterstützt uns in unserem Wohlsein, beugt Störungen und Blockaden in unserem Körpersystem vor. Eine gute und auf die individuellen Bedürfnisse angepasste Ernährung, ist als Teil unserer Lebenspflege zu verstehen.

Diese Fragen kann eine Ernährungsberatung aus Sicht der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) klären.

Basis für Verständnis und Anwendung der Ernährung nach TCM ist das energetische Konzept des gleichmäßig fließenden Qi. Qi ist die Kraft, die Essenz, die uns Leben lässt. Hierzu gehören auch die Aspekte des Yin und Yang und die 5 Wandlungsphasen.

Ist das Qi aus dem Gleichgewicht, gibt es Störungen in der Versorgung, Verteilung und es entstehen Disharmoniemuster.

Die chinesische Sichtweise unterscheidet Nahrungsmittel nicht wie die westliche Schulmedizin nach Nährstoffen und Nährwerten. Sie unterscheidet auch nicht zwischen gesunden oder ungesunden Lebensmitteln. Wichtig sind immer die Auswahl und die Kombination der Lebensmittel sowie ihre Zubereitung. Immer angepasst an die individuellen Bedürfnisse eines Jeden.

Die TCM unterscheidet Lebensmittel nach

- dem Temperaturverhalten der Lebensmittel: heiß, warm, neutral, kühl, kalt

Das Temperaturverhalten beschreibt die energetische Dynamik eines Lebensmittels und den Einfluss auf die Bewegung des Qi.
Warme und heiß bewegt, vertreibt die Kälte, steigt nach oben und nach. Ein zu viel an Wärme kann zu Hitze im Körper führen.
Kühle und kalte Lebensmittel beruhigen, kühlen die Hitze, nähren unsere Körpersäfte, unser Blut, bewegen nach unten und verlangsamen den Fluss des Qi. Zuviel Kühle kann zu einer Stagnation führen.
Die neutrale Temperatur wirkt ausgleichend und milde

- den Geschmacksrichtungen: Sauer, Bitter, Süß, Scharf, Salzig

Sauer zieht zusammen und bewahrt
Bitter wirkt absenkend, trocknend und verdauungsfördernd
Scharf verteilt, öffnet und kann Stagnationen lösen
Salzig befeuchtend, absenkend, erweichend
Süß (natürliche Süße!) wirkt aufbauend, nährend, befeuchtend und krampflösend

- den 5 Wandlungsphasen/Elemente und ihre Meridiane: Holz (Le/Gb), Feuer (He/Dü), Erde (Mi/Ma), Metall (Lu/Di) und Wasser (Bl/Ni)

Die Lebensmittel sind in ihrer Wirkung den Wandlungsphasen zugeordnet und stärken so die dort zugeordneten Meridiane

Diese festgelegten Aspekte der Lebensmittel haben sich seit vielen tausend Jahren bewährt und basieren auf den Erfahrungen der chinesischen Diätetik.

Die Temperatur bezieht sich immer auf den Rohzustand eines Lebensmittels, können aber durch die Zubereitung bereits verändert werden. So entsteht z.B. nur durch das Zerschneiden, Zerkleinern der Lebensmittel eine Änderung hin zu warm.

Disharmoniemuster wie z.B. eine Yin Mangel kann durch ein Mehr an kühlen und kalten Lebensmitteln mit süßem und saurem Geschmack unterstützt werden. Der Yang Mangel braucht vermehrt warme Speisen mit bitterem, süßem oder salzigem Geschmack.

Eine Ernährungsberatung umfasst mindestens 3 Termine:

1. Termin:

Ausführliches Gespräch und eingehende Befragung und Beobachtung der Zunge, Erstellung eines Ernährungsprotokolls.

2. Termin:

Auswertung mit Vorschlägen, Hinweisen und einigen Rezeptideen.

3. Termin:

Nach 1-3 Wochen, je nach Komplexität, ein weiteres Gespräch, um die Wirkweise zu überprüfen und ggf. anzupassen

Bei Bedarf können weitere Gesprächstermine vereinbart werden.

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Nimm Getreide als Nahrung, Früchte zur Unterstützung, Tierisches zum Energie vermehren, Gemüse zum Füllen aus
Huang Di Neijing.

Der Gelbe Kaiser